Sanfter Tourismus

Die geografische Lage hat wie erwähnt dazu beigetragen, dass sich das Münstertal in seiner ursprünglichen Schönheit erhalten konnte.

Sicher hätten die Bewohner in früheren Jahren eine dynamischere Entwicklung begrüsst. Heute jedoch wird deutlich, dass immer mehr Feriengäste die Hektik und den lärmenden Betrieb der grossen Tourismuszentren ablehnen. Gefragt ist heute vielmehr Ruhe und individuelle Entfaltung in einer intakten Landschaft.

Die Verkehrsvereine im Tal organisieren geführte Wanderungen, Dorfbesichtigungen, Konzerte und vieles mehr. Eine professionelle Tourismus-Animation wird aber bewusst nicht angeboten.

Der ideale Münstertal-Feriengast ist der natur- und kulturliebende Individualist, die unternehmungslustige Familie und der Pflanzen- und Tierfreund.

Wer sich sein tägliches Ferienprogramm selbst zusammenstellen will und kann, fühlt sich hier besonders wohl.

Sechs Gemeinden – eine Landschaft

Tschierv

Tschierv, Fuldera, Lü, Valchava, Sta. Maria und Müstair folgen sich auf den in Geländestufen abfallenden Talabschnitten. Während in Tschierv (auf knapp 1700 m.ü.M.) mit seinem Skigebiet «Minschuns» (bis 2500 m.ü.M) die alpine Stimmung dominiert, ist in Müstair (1250 m.ü.M.) bereits das nahe Südtirol spürbar. Während die obere Talhälfte von Bergföhren- und Lärchenwäldern und durch Weideland geprägt ist, folgen in den unteren Talstufen Wiesen, Obstbäume und Äcker. Weniger als 2000 Menschen leben im Val Müstair. Mehr als die Hälfte der gastfreundlichen Bevölkerung verdient sich ihren Lebensunterhalt im Tourismus. Landwirtschaft und Gewerbe teilen sich in die andere Hälfte.


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